Adjudications publiques des droits de chasse

Adjudications publiques des droits de chasse

Dans le cadre des adjudications publiques des droits de chasse pour la période allant du 1er avril 2021 au 31 mars 2030 auxquelles il sera procédé jusqu’au plus tard le 31 janvier 2021, le public est informé que les plans des 13 lots de chasse couvrant le territoire de la Commune de Beckerich, à savoir :

 N° 280, N° 281, N° 282, N° 284, N° 285, N° 286,
N°312, N° 313, N° 314, N° 339, N° 340, N° 341, N° 366

sont déposés à l’inspection des personnes intéressées au secrétariat communal pendant la période du 1er septembre 2020 au 31 janvier 2021 inclus.
Les plans peuvent être consultés sous le lien suivant: https://beckerich.sigidrive.lu/index.php/s/SFD3d23txnYsfYb 
et sont en outre publiés sur le site internet www.geoportail.lu.

Beckerich, le 31 août 2020
Le collège des bourgmestre et échevins

 

ONDRAF : Stellungnahme der Gemeinde – Schutz unseres Trinkwasser

ONDRAF : Stellungnahme der Gemeinde – Schutz unseres Trinkwasser

texte sur l'eau potable

Der Schutz unseres Trinkwassers muss oberste Priorität haben.

Wie in vielen Gemeinden Luxemburgs, hat sich auch die Gemeinde Beckerich in ihrer Gemeinderatssitzung vom 8. Juni 2020 einstimmig gegen die vorläufigen Pläne der belgischen Regierung, ein Atommüllendlager nahe der Luxemburger Grenze zu errichten, ausgesprochen.

Hauptgrund für die Ablehnung der Pläne der belgischen Agentur für radioaktive Abfälle ONDRAF ist der Schutz des Trinkwassers. Die Gemeinde Beckerich gehört zu den einigen wenigen privilegierten Gemeinden, dessen Quellen zu 100% in Gemeindebesitz sind. Zudem erfüllt das Beckericher Trinkwasser die hohen Qualitätsstandards eines Mineralwassers. Die Pläne eines Atommüllendlagers in der belgisch-luxemburgischen Grenzregion bergen das Risiko einer Verunreinigung des Trinkwassers, sollte es zu einem unkontrollierten Austreten von radioaktiven Material kommen, denn die wasserführenden Schichten des Luxemburger Sandsteins, aus denen die gemeindeeigenen Quellen Mëllechbour und Wäschbour ihr Wasser schöpfen, reichen bis in die belgische Grenzregion hinein.

Dass Luxemburg und auch die Gemeinde Beckerich in der Vergangenheit Nutznießer von atomaren Strom war und nun auch die Konsequenzen dieser Nutzung durch die Endlagerung des radioaktiven Abfalls in der Grenzregion tolerieren soll, kann man nur bedingt teilen. Die Gemeinde Beckerich hat seit 1995 mit ihrem Beitritt zum Klimabündnis Luxemburg konsequent das Ziel verfolgt ihre Energieverbräuche bis zu 100% mit erneuerbaren Energien zu decken. Dies gilt für den Strom- und auch für den Wärmeverbrauch. Das Erreichen einer Energieautarkie bis 2030 entspricht weiterhin der Vision des Gemeinderats. Projekte in diese Richtung werden auf kommunalem und auch auf regionalem Gebiet verfolgt. Das Fernwärmenetz, welches die Hälfte unserer Dörfer und fast sämtliche Gemeindegebäude mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt, war ein kostspieliges, jedoch im Sinne des Klimaschutzes und der Nutzung der gemeindeeigenen Ressourcen ein notwendiges Projekt. Die Beteiligung der Gemeinde über das interkommunale Syndikat „De Réidener Kanton“ am Windpark „Kanton Réiden“ ist ein weiteres Puzzlestück zum Erreichen der Energieautarkie. Die Gemeinde Beckerich hat über die Zertifizierung „European Energy Award Gold“ für ihre Bemühungen zu mehr Klimaschutz und zu einer sauberen Energienutzung internationale Anerkennung erhalten. Hätten in der Vergangenheit mehr Gemeinden national und auch international dem Beispiel der Gemeinde Beckerich gefolgt, wäre die Diskussion um die Endlagerung von radioaktiven Abfall unter Umständen überflüssig gewesen.

Der Gemeinderat begrüßt, dass viele Gemeinden in Luxemburg solidarisch eine Motion gegen ein zukünftiges Atommüllendlager an der Grenze Belgiens in ihren Räten gestimmt haben, aber möchten auch daran erinnern, dass wahre Solidarität nicht darin besteht, beizutragen, dass das Lager auf einen anderen Ort verlegt wird, sondern sämtliche notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, den Strom- und Wärmeverbrauch innerhalb der eigenen Gemeinden zu senken.

Die Gemeinde Beckerich will auf jeden Fall nicht die Konsequenzen einer fehlgeleiteten Energiepolitik tragen und setzt sich vehement gegen die Pläne der ONDRAF ein, dies zum Schutz ihres Trinkwassers und zum Schutz ihrer Bürger.

Gemeinderat der Gemeinde Beckerich